30. April: Reformationsweg wird eröffnet mit Wandertag für Klein und Groß

Der „Reformationsweg“ mit der lila Markierung „Hermann von Wied“  führt vorbei an markanten Stationen, die in besonderer Weise mit der Reformation in der Region Rhein-Wied vor rund 500 Jahren zu tun hatten.

Für jede Kondition ist etwas dabei
Ein gemeinschaftlichen Wandertag lädt der Evangelische Kirchenkreis Wied Klein und Groß am Sonntag, 30. April 2017, zwischen 9 und 18 Uhr zum Einwandern. Egal, ob Sie die 21 Kilometer sportlich komplett zurücklegen wollen, bergauf oder bergab, oder den „Reformationsweg“ nur auf einem Teilstück von 3, 10 oder 15 Kilometern testen möchten: Für jeden Geschmack und unterschiedliche Konditionen ist etwas dabei.

Wegverlauf und Attraktionen

Von Neuwied-Niederbieber über Altwied, Melsbach, Rengsdorf, Bonefeld und Kurtscheid bis Oberhonnefeld kann man das Reformationsgeschehen nachverfolgen. Bequeme Forstwege und schmalere Pfade über Wiesen und Waldboden, das lauschige Fockenbachtal und ein alter Bergbaustollen bieten Abwechslung beim Gehen. Landschaftlich locken auch weite Ausblicke ins Rheintal und über die Westerwaldhöhen bis in die Eifel. Ein Flyer mit Wanderkarte und Fakten zur Reformation in der Grafschaft Wied leitet sicher und informativ über die Strecke.

Shuttlebusse, Getränk und Imbiss am Weg

Von mehreren Stationen aus fahren Shuttlebusse zurück zum Ausgangspunkt. Die Kirchen am Weg sind zur Besichtigung offen. Getränke, Mittagsimbiss und Wegzehrung stehen an vier Etappenzielen bereit.

Programm am Sonntag, 30. April 2017

9:00 | Niederbieber | Ev. Kirche
Begrüßung und Wandersegen
Shuttlebus-Einstieg

11:00 | Melsbach | Kreuzkirche
Wanderandacht und Erfrischungsgetränk
Shuttlebus-Einstieg

12:30 – 14:00 | Rengsdorf | Kirchgarten
Mittagessen
Shuttlebus-Einstieg

11:00 – 16:00 | Kurtscheid | Waldhütte
Erfrischungsgetränke und Energiesnack
Shuttlebus-Einstieg am Birkenhof

15:30 – 17:30 | Oberhonnefeld | Ev. Gemeindehaus
Kaffee, Tee und Kuchen
Gemeinsamer Abschlusssegen
Shuttlebus-Einstieg

Frische Frühlingsluft genießen und sich im Grünen bewegen – herzlich willkommen auf dem Reformationsweg!

Wir sind frei uns zu engagieren - für die, die unsere Hilfe brauchen

Christen treffen sich zu Vortrag und Diskussion über Freiheit

Am 15. März sind Christen aus dem Kirchenkreis Wied zusammengekommen, um sich mit den Wurzeln unseres heutigen Freiheitsverständnisses auseinanderzusetzen. Es ist nämlich die in der Reformation entdeckte Gnade Gottes, die uns zu Engagement, Großzügigkeit und Nächstenliebe befreit.

Referenten des Abends im Oberhonnefelder Gemeindehaus waren Dr. Ilka Werner, Vorsitzende des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und ihr Mann Jörg Schmidt vom Reformierten Bund. „Die gesellschaftspolitische Dimension der Nächstenliebe verdanken wir der Reformation“, war Werners Ausgangsthese. Schmidts Fazit lautete: "Christus ist nicht gegen Mohammed gestorben, sondern für uns alle."

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Vergnügt, erlöst, befreit - mehr als 60 Veranstaltungen im Kirchenkreis feiern Reformation

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": Unter diesem Motto feiert der Ev. Kirchenkreis Wied das Jubiläum von 500 Jahren Reformation seit der Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen bis jetzt. Das Programm lässt von Oktober 2016 bis November 2017 mehr als 60 Veranstaltungen steigen - spirituelles Wandern auf dem neuen Reformationsweg, Jugendfestival für Smartphone-Kids, Tischreden in Luther-Manier, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, eine Predigtstafette, die durch den Kirchenkreis tourt, ein Gottesdienst am Deich. Wir laden ein, die evangelische Gemeinschaft dabei (neu) kennenzulernen und mitzugestalten!

Hier ist das komplette Programm zum Download (pdf).

 

 

Was heißt denn das - "vergnügt, erlöst, befreit"?

Detlef Kowalski
Joline Marmé
Sabine Paganetti

 

Kulturgeragogin Sabine Paganetti ist "vergnügt, weil Musik über alle Grenzen hinweg verbindet". Sie führt mit Kinderchören unterschiedlicher Konfessionen am 11. Juni 2017 das Singspiel "Luther" in Altwied auf.

Joline Marmé weiß, dass Gott jeden Menschen immer begleitet. "Das erlöst mich, wenn ich mich alleine fühle", sagt die Schülerin aus dem Vorbereitungsteam des Jugendreformationsfestivals am 26./27. August 2017 im Naturschwimmbad Ellingen.

"Ich bin frei, mich verändern und in die Dinge der Welt hineinknien zu können", erklärt Synodalassessor Detlef Kowalski das Motto. Er hat den Streckenverlauf des Reformationswegs mit entwickelt und getestet.

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit" ist ein Zitat aus einem Psalm des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Es ist auch das Jubiläumsmotto der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland.