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Kirchenleitung besucht den Kirchenkreis Wied

Am Freitag, 31.08. und Samstag, 01.09.2018, besucht die Kirchenleitung der Ev. Kirche im Rheinland unseren Kirchenkreis

Neuwied. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland, mit Präses Manfred Rekowski an der Spitze, visitiert am Freitag, 31.08. und Samstag, 01.09.2018, den Evangelischen Kirchenkreis Wied. Dabei besucht die etwa 20-köpfige Delegation, die sich aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt Kirchengemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis. Zusammen mit der Leitung des Kirchenkreises Wied, den Mitgliedern und stellvertretenden Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes, und einzelnen Mitarbeitenden aus unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsbereichen soll ein informativer Austausch stattfinden. Der Zeitplan ist sehr straff, so dass möglichst viele Eindrücke gesammelt werden können.

Hier ein kurzer Einblick in den Ablauf:
Am Freitag, dem 31.08. gibt es um 14 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Neuwied-Marktkirche, Engerser Straße 34, 56564 Neuwied, ein informelles Treffen der kirchlichen Vertreterinnen und Vertreter mit dem Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, Jan Einig und dem Landrat des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, zum Austausch über Kirche und Politik berührende Themenfelder. Anschließend geht es in vier Gruppen zum Thema Verhältnisbestimmung zwischen Diakonie und Kirche – Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz ins Diakonische Werk, Neuwied; zum Informa Zentrum für Hörgeschädigte gGmbH nach Oberbieber; in die evangelische Kindertagesstätte Sonnenstraße und für ein ökumenisches Gespräch – gelebte Ökumene in Neuwied in die Herrnhuter Brüdergemeine. Nach einer Abendandacht im Kirchsaal der Herrnhuter Brüdergemeine beraten die Leitungsgremien separat und gemeinsam.

Am Samstag besuchen die Gruppen die Kirchengemeinde Anhausen zu den Themen Kirche auf dem Land und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen; am Beispiel der Evangelischen Kirche in Rheinbrohl wird über das Thema Gebäudekonzeption in Flächenkirchengemeinden diskutiert; die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber stellt ihre Wohngruppen vor und im Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf wird zusammen mit dem synodalen Schulausschuss zum Thema Bildung beraten. Auch dieser Tag schließt mit Sitzungen der leitenden Gremien.

Superintendent Pfarrer Detlef Kowalski freut sich auf den Besuch der Kirchenleitung und erhofft sich lebhafte und interessante Gespräche sowie anregende Begegnungen und Impulse.


Kirchenleitung:

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) wird von der Landessynode geleitet, die mindestens einmal im Jahr zusammentritt und der vor allem gewählte Abgeordnete aus den Kirchenkreisen angehören. Zwischen den Tagungen der Landesynode wird die EKiR durch das Präsidium der Synode, die Kirchenleitung, geleitet. Die Kirchenleitung wird durch die Landessynode gewählt und besteht unter anderem aus dem Präses der Landessynode, ordinierten Theologinnen und Theologen und Gemeindegliedern die die Befähigung zum Presbyteramt besitzen. Die Mitglieder der Kirchenleitung werden für acht Jahre gewählt. Alle vier Jahre scheidet die Hälfte der haupt- und nebenamtlichen Mitglieder aus und es werden neue Mitglieder gewählt.

Die Kirchenleitung ist der Landessynode verantwortlich und führt deren Beschlüsse aus. Sie ist an die Kirchenordnung, die Kirchengesetze und die von der Landessynode erlassenen Grundsätze gebunden. Sie führt die Aufsicht über die Kirchengemeinden, Kirchenkreise und die aus ihnen zusammengesetzten Verbände. Außerdem vertritt sie die EKiR in der Öffentlichkeit. Die Kirchenleitung führt ihre Aufgaben mit Hilfe des Landeskirchenamtes (Sitz in Düsseldorf) durch.