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„Unerhört diese Flüchtlinge“

Ein Luthermahl zu diesem Thema veranstalteten am 10. Mai 2019 die Ev. Kirchengemeinde Dierdorf, das Diakonischen Werk Neuwied und Eirene – Internationale Christliche Friedensdienste e.V. in Dierdorf

1. Leiterin des Diakonischen Werkes Neuwied, Pfarrerin Renate Schäning

2. Superintendent Kowalski im Gespräch mit einer Mitarbeiterin von Eirene und engagierten Menschen der Kirchengemeinde Dierdorf

Luthermahl in Dierdorf zum Thema „Unerhört diese Flüchtlinge“

Nicht nur über Flüchtlinge reden, sondern mit ihnen – das wurde beim Luthermahl in Dierdorf bei gutem Essen und interessanten Gesprächspartnern durch Eirene – Internationale Christliche Friedensdienste, Diakonischem Werk und evangelischer Kirchengemeinde möglich.

Zu einem Luthermahl gehören Tischreden und anregende Tischgespräche.

Deshalb wurden drei Personen gebeten, eine Tischrede zu halten: Herr Stefan Schneider stellvertretend für das Projekt Starke Nachbarn vom Internationalen Christlichen Friedensdienst, der Verbandsbürgermeister von Dierdorf, Herr Horst Rasbach und Herr Pfarrer Detlef Kowalski, Superintendent des Kirchenkreises Wied.

An den Tischen waren geladen Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der öffentlichen Verwaltung, Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Mitarbeitende des Diakonischen Werkes und interessierte Bürgerinnen und Bürger, damit verschiedene gesellschaftliche Akteure ins Gespräche kommen mit denen, über die oft geredet wird, aber nicht mit Ihnen.

„Nur wer zuhört, kann ins Gespräch kommen und Antworten geben. Um die Verlassenen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, müssen wir ihnen zuhören” sagt der Vorsitzende der Diakonie in Deutschland, Pfarrer Ulrich Lilie.

Diesen Gedanken hat das Diakonische Werk im Ev. Kirchenkreis Wied gemeinsam mit dem Diakonieausschuss der Kirchengemeinde Dierdorf sowie Eirene - Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. durch die Veranstaltung eines sogenannten Luthermahls unterstützt.