Passionsspiele verschoben auf 2022

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ABGESAGT: Oper - Rette sich, wer kann! Wegen der am 28.10.2020 erlassenen Verbote muss das Konzert leider abgesagt werden. - Thomas Schmidt
Marktkirche Neuwied

So, 22.11. 18 Uhr
Neuwieder Evensong Hinter dem englischen Namen Evensong verbirgt sich eine Gottesdienstform, bei der... - Thomas Schmidt
Marktkirche Neuwied

Fr, 11.12. 19 Uhr
... denn einzig Musik hält mit der Trauer Schritt! Benefizkonzert zum Gedenken an Herbert Kutscher zu Gunsten des Fördervereins für...
Marktkirche Neuwied

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Mit Noah unter dem Regenbogen - #onlinegottesdienst

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2020, kommt der Online-Gottesdienst aus der evangelischen Kirche in Linz. Pfarrerin Ute Brodd-Laengner und Jugendreferent Hermann Thiebes feiern mit der Onlinegemeinde einen Gottesdienst im Zeichen des biblischen Regenbogens.

Wie immer auf unserem Youtube-Kanal wiedevangelisch und auf dem Offenen Kanal (Kabel & magenta tv Kanal 512). Am Ewigkeitssonntag kommt dann der nächste #onlinegottesdienst.

Umkehr zum Frieden

Die Taube ist seit der biblischen Geschichte von der großen Flut das Symbol des Friedens. Der Ölzweig im Schnabel des Vogels zeigt, dass Land in Sicht ist. Die Rückkehr der Taube zur Arche ist ein Zeichen für das Ende der Gefahr und für Hoffnung auf einen Neuanfang.

Die Taube auf dem Plakatmotiv der Friedensdekade 2020 wendet ihren Kopf zurück. Das Motto der Friedensdekade „Umkehr zum Frieden“ lenkt auch unseren Blick zurück. Das Jahr 2020 war durch eine große Krise geprägt. Keine Wasserflut, aber ein kleines Virus hat gezeigt, wie verletzlich Leben sein kann. Der Blick zurück ruft Erfahrungen in Erinnerung und Erkenntnisse, die wir gewonnen haben: Wertschätzung für Menschen in Pflegeberufen, Einkaufen für die Nachbarn, Rücksicht und Achtsamkeit trotz körperlicher Distanz, Sensibilität für Menschen unterschiedlichen Alters in prekären Lebensverhältnissen, …

Die Pandemie zeigt uns, wie sehr wir Menschen einander brauchen und wie sehr wir auf ein solidarisches Miteinander angewiesen sind. In anderen gesellschaftlichen Entwicklungen wird uns aber vor Augen geführt, wie gefährdet demokratische Errungenschaften und solidarischer Zusammenhalt auch sind.  

Im August 1945, vor jetzt 75 Jahren, nach dem Abwurf der amerikanischen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, hat die Menschheit in einen Abgrund geblickt. Ein Atomkrieg würde die Welt in beispiellose Zerstörungen stürzen, aus denen es keinen Weg zurück gäbe.

Es gehört bis heute zu den bemerkenswertesten Leistungen der Politik, dass ein zweiter Kriegseinsatz von Atomwaffen seitdem verhindert worden ist. An Material und Gelegenheiten hat es nicht gemangelt. Die Sowjetunion und die USA besaßen im Kalten Krieg zigtausende Nuklearsprengköpfe. Jede Krise irgendwo auf der Welt, jeder Zusammenprall der Blöcke, jedes dumme Missverständnis, eine Computerpanne hätte zu einem atomaren Schlagabtausch eskalieren können, an dessen Ende die Auslöschung der Menschheit gestanden hätte.

Dass die Menschheit in den vergangenen 75 Jahren einem Atomkrieg entgangen ist, bedeutet nicht, dass das auch in den nächsten 75 Jahren so sein wird. Zwar sind in den vergangenen Jahrzehnten tausende Atomwaffen verschrottet worden. Aber die vertragliche Rüstungskontrolle zerbröckelt langsam. Entsprechende Verträge wurden nicht verlängert oder stehen auf der Kippe.

Der Blick zurück ist gleichzeitig ein Blick nach vorn: Wie sollen das zukünftige Zusammenleben und die Gesellschaft von morgen aussehen? Wie wollen wir in Frieden leben?

Das Lernen aus Vergangenem ist eine Voraussetzung dafür, dass Leben auch in Zukunft gelingen kann. Dazu zählt, die nicht aus den Augen zu verlieren, die sich nach Frieden sehnen und unsere Solidarität am nötigsten haben: Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Folgen des Klimawandels, Menschen in Flüchtlingslagern …

Der Blick zurück heißt, nicht gedankenlos das Heil in der Rückkehr zu alten Verhältnissen zu suchen.

Umkehr zum Frieden bedeutet, die Augen nach vorne zu richten, auf das, was Gott uns schenkt, für das neue Leben.

Pfarrer Detlef Kowalski
Superintendent

Nachrichten

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Zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2021 bietet die Ev. Frauenhilfe im Rheinand e.V. Online-Seminare an[mehr]



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